Winkelsucher für die Makrofotografie

Fototechnik

Ein Winkelsucher wird für hochwertige Spiegelreflexkameras von einigen Marken-Herstellern als optionales Zubehör angeboten.

Für das Fotografieren im Bodenbereich oder auch zum besseren focusieren von Motiven im Nahbereich, kann ein Winkelsucher ein willkommener Helfer sein.

Durch ein Prisma kann man im Winkel von oben das Motiv betrachten und die Schärfeeinstellungen und den Bildausschnitt besser beurteilen.

Braucht man im Zeitalter von digitalen Displays bei Kameras überhaupt noch einen Winkelsucher? Vor allem wenn die Kamera auch noch ein schwenkbares Display hat?

Das kommt mal wieder darauf an.

Ein Display mit Live-View kann in vielen Situationen den Winkelsucher ersetzen. Bei Aufnahmen im Freien wird es bei hellem Licht allerdings schwierig. Auf einem Display erkennt man kaum noch etwas. Mit einem Winkelsucher kann man alles noch deutlich betrachten und effizient die Einstellungen vornehmen.

Wie man sieht gibt es gerade im Makrobereich einige Anwendungen, wo ein Winkelsucher Sinn machen würde. Natürlich ist es auch eine Gewohnheitssache. Man muss mit einem Winkelsucher erst einmal eine effiziente Arbeitsweise erarbeiten.

Einige Winkelsucher haben auch eine eingebaute Lupe die 2x vergrößert. Gerade im Makrobereich kann so die Scharfeinstellung perfekt beurteilt und eingestellt werden.

Winkelsucher gibt es von den bekannten Kamera-Herstellern als Zubehör. Die Preise bewegen sich zwischen 200 – 250€. Chinesische Produkte erhält man zwischen 40 – 80€. Zum Teil auch mit 2x Lupe.

Je nach Hersteller sollte man beim Kauf darauf achten, daß der Winkelsucher auch auf das Okular passt. Manche Hersteller haben Kameras mit recheckigen und ovalen Okular. Dafür gibt es jeweils passende Winkelsucher oder Adapter.